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Internet über Funk: Kosten/Konditionen

Der Internetzugang auf Basis einer Funk-LAN-Lösung ist vom Grundsatz her nicht billig – unabhängig davon ob die Versorgung der zentralen Funk-Verteilerstation per Festnetzleitung (Standleitung) oder per Richtfunkstrecker erfolgt. Dies bedingt, dass derartige Lösungskonzepte eine „kritische Teilnehmerzahl“ benötigen um wirtschaftlich betrieben werden zu können. Typischerweise werden die Installations- und Betriebskosten in Form von entstehenden Einmalkosten und laufenden Betriebskosten an die Teilnehmer weitergegeben. Da bei einer derartigen Lösung eine permanente Verbindung zum Internet besteht, käme eine zeitbezogene Abrechnung zu teuer. Typisch ist deshalb eine volumenbezogene Tarifierung.

Eine allgemeingültige Kostenkalkulation kann an dieser Stelle nicht aufgeführt werden, da sich jeder Einzelfall unterschiedlich darstellt und individuell kalkuliert werden muß. Funklösungen werden vom Grundsatz her da eingesetzt, wo leitungsgebundene Lösungen zu aufwändig sind, die topographsiche Lage eine solche verhindert oder wo die zu erwartende Anzahl der Teilnehmer zu gering ist.
Während Funklösungen früher relativ teuer waren und nicht selten mit einem sechsstelligen Betrag veranschlagt werden mussten, bewegen sich die Kosten heute nicht selten im unteren bis mittleren fünfstelligen Investitionsbereich und auch die monatlichen Kosten sind mit denen einer Festnetzlösung vergleichbar. Somit sind Funklösungen mittlerweile auch bei geringeren Teilnehmerzahl akzeptabel - aber eben nur da, wo eine terrestrische Lösung nicht in Frage kommt.