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ADSL
ADSL ist die Abkürzung für "Assymetric Digital Subscriber Line" und bezeichnet eine Technik von DSL für eine breitbandige Datenverbindung über ein Telefon-Zugangsnetz. Die Übertragungskapazität der üblicherweise aus 2 Kupferadern bestehenden Teilnehmer-Anschlussleitung des Telefonnetzes wird mit einem Modulationsverfahren dabei erhöht.
ADSL ist die in Deutschland am weitesten verbreitete DSL-Technologie, bei der dem Downstream eine höhere Bandbreite als dem Upstream zugewiesen wird.
Die Deutsche Telekom (DTAG / T-Com) z.B. bietet ADSL unter der Produktbezeichnung T-DSL an. Je nach Anschluss ergeben sich die maximal möglichen Übertragungsgeschwindigkeiten für Downstream und Upstream
B2B / b2b
B2B / b2b, ein Begriff aus dem eBusiness, ist die Abkürzung für Business to Business. B2B/b2b steht dabei für Geschäftsabwicklungen zwischen Unternehmen untereinander durch Nutzung elektronischer Interaktionen, in der Regel als Ergebnis formaler, vertraglicher Vereinbarungen. B2B-Funktionen umfassen hochentwickelte Internet-Authorisierung und Überwachung des Preisangebots, Vertrags- und Content-Informationen für jeden Partner, Kataloge mit Kundeninformationen auf Basis von Zugangskontrolle und Parametersuche nach zuverlässigen Geschäftskunden sowie Funktionen zur Auftragseingabe, dynamische Nachkalkulation von Aufträgen sowie Zahlungsoptionen. B2B stellt einen der größten Transaktionssektoren im Internet dar.
Bandbreite
Die Bandbreite ist die Definition der Grösse bzw. Übertragungskapazität eines Übertragungskanals (z.B. Kabel). Die Bandbreite oder Übertragungskapazität ist bei Glasfaserleitungen am grössten, bei Kupferleitungen am niedrigsten.
Eigentlich bezeichnet die Bandbreite die Differenz zwischen der niedrigstmöglichen und höchstmöglichen Frequenz auf einem Übertragungskanal. Bei Datenübertragungen wird die Menge an Daten verstanden, die innerhalb eines Zeitraums einen Übertragungskanal passieren kann. Die Bandbreite wird i.d.R. in bps (=bit/s) angegeben und auch als maximale Datenübertragungsrate (bitrate) verstanden.
bit/s
bit/s steht für "bit per second" (=bps).
bit/s bzw. bps ist die Masseinheit für die Daten-Übertragungsgeschwindigkeit (bitrate) z.B. eines Modems oder der Datenübertragungsrate einer Internet-Verbindung. Wird oft verwechselt mit baud.
Bluetooth
Bluetooth bezeichnet eine Nahbereichsfunktechnik für die drahtlose Anbindung (Ankopplung) von Peripheriegeräten.
Downlink
Der Begriff leitet sich aus der Satellitenkommunikation ab, wo er die Verbindung zwischen Satellit und Erdstation beschreibt.
Im Mobilfunk wird mit Downlink die Senderichtung von der Basisstation zur Mobilstation bezeichnet.
DSL
DSL ist die Abkürzung für "Digital Subscriber Line". DSL ist eine digitale Technologie einer breitbandigen Übertragungstechnik. Dahinter verbirgt sich eine Technologie, mit der Übertragungsgeschwindigkeiten im Internet von bis zu mehreren Megabits pro Sekunde bei herkömmlichen Telefonnetzen (über Kupferkabel) erreicht werden können. Mit Hilfe eines Splitters wird zwischen Sprachtelefonie und Datenübertragung per DSL unterschieden. Für die DSL-Verbindung ist noch ein zusätzliches DSL-Modem erforderlich. Bei ADSL (in Deutschland am weitesten verbreitete DSL-Technologie) liegen die Geschwindigkeiten im Downstream bei bis zu 768 Kilobits (Kbps) und im Upstream bei bis zu 128 Kilobits (Kbps). Die Deutsche Telekom z.B. bietet ADSL unter der Produktbezeichnung T-DSL an. xDSL ist der Oberbegriff für die verschiedenen Varianten (Services) der DSL-Technologie. DSL-Varianten: ADSL, BDSL, HDSL, IDSL, RADSL, SDSL, VDSL.
DSLAM
Ein Digital Subscriber Line Access Multiplexer (DSLAM) ist ein Teil der für den Betrieb von DSL benötigten Infrastruktur.
DSLAMs stehen an einem Ort, an dem Teilnehmeranschlussleitungen zusammenlaufen. Meist handelt es sich dabei um eine Vermittlungsstelle, teils aber auch um zentrale Aufschaltpunkte, z.B. in großenBüro- oder Wohnkomplexen. Im Fachjargon wird die Vermittlungsstelle als Central Office (CO) bezeichnet, der DSLAM teilweise mit dem Oberbegriff Central Office Equipment (COE).
Digital Video Broadcasting (DVB)
steht für Digitaler Fernsehrundfunk. DVB bezeichnet in technischer Hinsicht die standardisierten Verfahren zur Übertragung von digitalen Inhalten (Fernsehen, Radio, Mehrkanalton, Raumklang, interaktive Dienste wie MHP, EPG und Teletext und weitere Zusatzdienste) durch digitale Technik.
eBusiness
eBusiness ist die Kurzform für "electronic business" und gilt als Oberbegriff für Geschäfte, die über elektronische Medien wie z.B. das Internet (WWW) oder über Computernetze und drahtlose Übertragungswege abgewickelt werden.
Ethernet-Karte
Eine Ethernet-Karte ist eine Netzwerkkarte, mit der die Kommunikation zwischen den Computern innerhalb eines Netzwerkes oder zwischen einem DSL-Modem und dem Computer ermöglicht wird.
Firewall
Firewall bezeichnet ein Schutzsystem, das Computer bzw. Netzwerke, auf die aus dem Internet zugegriffen werden kann, vor unberechtigtem Zugriff bewahrt.
Flatrate
Als Flatrate bezeichnet man einen Tarif, der durch einen monatlichen Betrag pauschal (z.B.) den Internetzugang abdeckt. D.h. für eine feste Monatsgebühr wird InternetAccess ohne Begrenzung von Zeit oder Traffic gewährt.
Providern (ISP) bieten Flatrates üblicherweise für den Internetzugang über DSL bzw. ADSL (z.B. T-DSL) an.
FTP-Server
Bezeichnung für einen Server im Internet, der über eine Adresse angesprochen werden kann. Web-Sites stellen Angebote im World Wide Web zur Verfügung, während FTP-Sites Dateien zum Download per FTP bereithalten.
FTTB
Fibre To The Basement – Glasfaserstrecke die im Keller des Hauses endet
FTTC
Fibre To The Curb –Glasfaserstrecke die am Bürgersteig endet
FTTH
Fiber To The Home - Glasfaserstrecke die an der „Steckdose“ im Wohnzimmer endet.
Gateway
…ist ein Übergang zwischen zwei Netzwerken (unterschiedlichen Typs). Z. B. können Mitglieder eines Online-Dienstes (z.B. AOL) über ein Gateway auf das Internet zugreifen. Ein Gateway ist die Verbindungsstelle zwischen dem Netzwerk eines ISP und den Backbones. Bei gleichen Netzwerk-Typen erfolgt die Verbindung über eine Bridge.
Glasfaserkabel
Glasfaserkabel, auch Lichtwellenleiter (LWL) genannt, ist ein Übertragungsmedium aus Bündeln von tausenden dünner Glasfasern mit hoher Lichtbrechung, die mit einem schwach lichtbrechenden Material umhüllt sind. Übertragenes Licht wird von diesem Mantel reflektiert, kann also nicht entweichen. Glasfaserkabel bieten eine
enorme Bandbreite über grosse Entfernungen und sind unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen, so dass sie die herkömmlichen Kupferkabel mehr und mehr ersetzen. Glasfaserkabel werden z. B. beim Kabelfernsehen, in Telefonnetzen und in Hochgeschwindikeits-Datennetzen eingesetzt.
HTML
HTML ist die Abkürzung für "Hypertext Markup Language". HTML ist eine bzw. die auf Hypertext basierende Dokumentenbeschreibungssprache des WWW, die den Aufbau eines Dokumentes definiert, wie z.B. Schriftgrößen, Anordnung, Integration von Grafiken usw. Verschiedene HTML-Browser sollten eine in HTML beschriebene Seite exakt gleich darstellen (tun sie aber meist nicht). Darüber hinaus versuchen Netscape und Microsoft, durch eigene, nicht offizielle HTML-Erweiterungen Quasi-Standards zu schaffen, was ihnen auch gelingt. So ist z.B. die "Frames"-Technik durch das Vorpreschen von Netscape entstanden.
HDSL
HDSL ist die Abkürzung für "High bit-rate Digital Subscriber Line", einer Variante der DSL-Technologie, die Geschwindigkeiten (Upstream und Downstream) von bis zu 1,5 Megabits in beide Richtungen erreicht.
Hertz
(Kurzzeichen Hz) ist die SI-Einheit für die Frequenz. Das Hertz gibt die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde an, allgemeiner auch die Anzahl von beliebigen sich wiederholenden Vorgängen pro Sekunde.
1 Hz = s-1 = 1/s
Häufig verwendete größere Einheiten sind
HSDPA
High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) ist ein Übertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS. Er wurde im Rahmen von Release 5 UMTS 3GPP definiert.
HSDPA soll Downlink-Datenraten von 14,4 Mbit/s (unter Laborbedingungen), also die schnelle Übertragung großer Datenmengen (Spiele, Filme etc.) zwischen Basisstation und Mobilfunkgerät ermöglichen.
HSUPA
High Speed Uplink Packet Access (HSUPA) ist ein Übertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS, das höhere Datenraten im Uplink ermöglichen wird. HSUPA ist Teil des Release 6 von UMTS, dessen Spezifikation im Standardisierungsgremium 3GPP noch nicht abgeschlossen ist.
HTTP
HTTP ist die Abkürzung für das "Hypertext Transfer Protocol". Mit "http://..." beginnen die Adressen aller WebSites. Damit wird das zuständige Protokoll gekennzeichnet, das die Übertragung von Hypertext-Dokumenten - sprich Web-Seiten - im Internet-Dienst WWW zwischen dem Web-Client (z.B. Browser) und dem Web-Server regelt.
Hyperlink
Hyperlink ist ein Verweis innerhalb eines Hypertext-Dokumentes auf eine andere Quelle, zu der man durch Anklicken gelangt.
Internetadresse
Die Internetadresse ist die Anschrift von Rechnern z.B. Servern im Internet. Dies kann der Internet-Name oder die IP-Adresse sein. Der Internet-Name ist ein 32-Bit langes Wort, das einen Rechner im Internet wie z.B. "fun-site.net" oder "netzsite.info" adressiert und die Zuordnung zur IP-Adresse über das DNS erfolgt.
Internet-by-Call
Mit Internet-by-Call (IbC) als Internetzugang kann man sich 'Call-by-Call' (Anruf-für-Anruf oder Verbindung-für-Verbindung) ins Internet einwählen (Dial-In), ohne einen fixen Vertrag mit einem ISP (Provider) zu benötigen und somit ohne weitere längerfristige Verpflichtung.
Internet Provider
Internet Provider ist die umgangssprachliche Kurzform für einen Internet Service Provider (ISP) und bezeichnet ein Unternehmen (Provider), das Internetdienstleistungen wie z.B. Accounts, Internetzugänge, eMail-Accounts, Newsserver, Domain-Hosting, Web-Hosting, vServer-Hosting, Server-Hosting usw. anbietet.
Internet-Telefonie
Internet-Telefonie bezeichnet die IP-Telefonie (Voice over IP) bei der das ("öffentliche") Internet als Netzwerk zur paketorientiertern Übertragung über das Internet Protocol (IP) und TCP/IP-Protokoll verwendet wird.
Intranet
Intranet ist ein TCP/IP basiertes firmen- oder konzerninternes Netzwerk, mit den Internetdiensten (meist WWW), jedoch zugriffsbeschränkt auf das Unternehmen.
IP-Adresse
IP-Adresse ist die numerische Adresse eines Netzwerk-Teilnehmers unter TCP/IP. Eine IP-Adresse besteht aus 4 durch Punkte getrennte Zahlen zwischen 0 und 255, nach dem Muster "123.123.123.1". Um den Umgang mit den Netzwerk-Adressen zu vereinfachen, können die Server auch zusätzlich mit einem Internet-Namen - wie z.B. "wolf-web.de" oder "saunasite.info"- adressiert werden, in dem auch immer die Domain des Servers (hier: .de) enthalten ist. Siehe auch DNS (Domain Name System).
IP-Telefonie
IP-Telefonie bzw. Voice over IP (VoIP) bezeichnet die Telefonie über ein Netzwerk auf Basis des Internet Protocol (IP). Der wesentliche Unterschied zwischen der herkömmlichen Telefonie und IP-Telefonie besteht darin, dass die Sprache nicht über eine geschaltete Verbindung (leitungsvermittelt) in einem Telefonnetz übertragen wird, sondern paketorientiert über das TCP/IP-Protokoll in einem Netzwerk (neben anderen Kommunikationsdiensten) übertragen wird.
Am Anfang von Voice over IP benötigten beide Gesprächspartner einen eingeschalteten PC mit Soundkarte, Lautsprecher und Mikrofon, ein PlugIn wie z.B. CoolTalk (Microsoft) und eine möglichst schnellen Internetzugang (damals max. ISDN). Die Tonqualität war daher meist schlechter als in einem herkömmlichen Telefonnetz und der "Komfort" (Funktionalität) nicht vergleichbar.
Mittlerweilen können Nutzer der IP-Telefonie von einem Provider eine "echte" Rufnummer (häufig auch mit Vorwahl aus dem eigenen Ortsnetz zur Nutzung erhalten) und sind damit sowohl über das Festnetz als auch über das IP-Netz erreichbar. Durch komfortable Geräte lassen sich sogar die IP-Telefonie Rufnummer und die Festnetz-Rufnummer von einem Telefon aus verwenden.
Durch die steigende Verbreitung des Breitband-Internetzugangs (Internetzugang über DSL), die Weiterentwicklung der Technologie, steigende Verfügbarkeit von komfortablen Geräten und erschwingliche Angebote einiger Provider wird das Telefonieren über das "öffentliche" Internet (Internet-Telefonie) immer interessanter.
ISDN
ISDN ist die Abkürzung für "Integrated Services Digital Network", ein leistungsfähiges digitales Telefonnetz, auch für den Datentransfer, der hier ohne Modem auskommt, dafür aber spezielle ISDN-Hardware (z.B. ISDN-Karte) erfordert.
Bei einem ISDN-Basisanschluss gibt es 2 B-Kanäle (2 nutzbaren Kanäle/Leitungen). Je B-Kanal können unabhängig voneinander Übertragungsraten von 64 Kbps erreicht werden. Durch Kanalbündelung ist die Datenübertragung mit 128 Kbps möglich. Der Informationsaustausch (Steuersignale usw.) zwischen der Vermittlungsstelle und dem ISDN-Anschluss (Endgerät, ...) wird beim ISDN-Basisanschluss über den D-Kanal gesteuert.
Kanal
Kanal ist eine Bezeichnung (Oberbegriff) für Kommunikationspfade auf bestimmten Medien. z.B. beim Einsatz von Breitband-Technologien wie DSL können verschiedene Kanäle gleichzeitig über ein Medium laufen. Bei ISDN gibt es 2 B-Kanäle.
Lichtwellenleiter
Lichtwellenleiter (LWL) sind Glasfaserleitungen, die unterdessen die als gebräuchlichen Leitungen für Backbones eingesetzt werden. Typische Datenübertragungsraten sind 10 Gbps je Faser.
Local Area Network
Local Area Network (LAN) bezeichnet ein Netzwerk-System, dass firmenintern (Gebäude-intern, ...) i.d.R. ohne öffentliche Leitungen zur Verfügung steht. Ein solches Netzwerk verbindet mehrere Computer und andere Geräte wie z.B. Drucker, File-Server usw.
Mbit/s
Mbit/s steht für "Mega bit per second" (=Mbps).
Mbit/s bzw. Mbps ist die Masseinheit für die Übertragungsgeschwindigkeit bzw. Datenübertragungsrate z.B. einer Internet-Verbindung. 1 Mbit/s = 1000 Kbit/s = 1.000.000
Netzwerk-Karte
Netzwerkkarte (Ethernet-Karte) ist eine Erweiterungskarte für den PC, mit der die Kommunikation zwischen den Computern innerhalb eines Netzwerkes oder zwischen einem DSL-Modem und dem Computer ermöglicht wird.
PCMCIA
Die 1990 gegründete "Personal Computer Memory Card International Association" ist Namensgeber eines Standards für Erweiterungskarten mobiler Computer.
Point-to-Point Protocol (PPP)
bzw. Punkt-zu-Punkt-Protokoll (PPP) ist ein Protokoll zum Verbindungsaufbau über Wählleitungen (zumeist über Modem oder ISDN). Es ermöglicht die Übertragung verschiedenster Netzwerkprotokolle (z.B. IP, IPX, AppleTalk, ...).
Seltener wird PPP für statische Verbindungen (Standleitungen) verwendet, beispielsweise um die Authentifizierungs-Mechanismen (PAP, CHAP) zu nutzen. Hierfür kommen meist modifizierte Protokolle wie PPPoE oder PPTP zum Einsatz.
PPP ist heute das Standardprotokoll, das Internet-Provider für die Einwahl der Kunden verwenden, die Spezifikationen sind jedoch so definiert, dass PPP nicht ausschließlich TCP/IP-Verbindungen unterstützt.
Provider
Unternehmen oder Organisation, das einen Service bzw. eine Internetdienstleistungen wie z.B. Accounts, Internetzugänge, eMail-Accounts, Newsserver, Domain-Hosting, Web-Hosting, vServer-Hosting, Server-Hosting, Internetdienste per DialIn oder Standleitung usw. anbietet. Internet Provider werden auch ISP genannt.
Proxy-Server
Ein Proxy ist eine Server-Software, die zwischen ISP und Client oder zwischen Internet und Intranet geschaltet ist. Beim Verbindungsaufbau zu einem externen Rechner (z.B. Aufruf einer WebSite) wird erst die Verbindung zum Proxy-Server aufgebaut. Diesem wird die die gewünschte Zieladresse übergeben. Der Proxy-Server baut anschliessend die Verbindung zum externen Rechner auf. Dabei erhält der Zielrechner keinerlei Informationen über den ursprünglichen Initiator der Verbindung. Gleichzeitig dient der Proxy-Server als Cache für gelesene bzw. aufgerufene Seiten.
Router
Ist ein Vermittlungsrechner, der in einem Netz dafür sorgt, dass bei ihm eintreffende Daten eines Protokolls zum vorgesehenen Zielnetz bzw. Subnetz weitergeleitet werden (=Routing).
SDSL
SDSL ist die Abkürzung für "Single-line Digital Subscriber Line" bzw. "Symmetric Digital Subscriber Line", einer Variante der DSL-Technologie, die aus HDSL entstanden ist. SDSL erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 2,3 Megabits pro Sekunde (Upstream und Downstream).
Server
Server bezeichet einen Rechner, der den Clients in einem Netzwerk (z.B. im Internet) Daten zur Verfügung stellt. Im Internet gibt es spezielle Server (Internet-Server), oft bei einem ISP, die z.B. einen bestimmten Dienst des Internet für den Nutzer anbieten. z.B. Web-Server oder eMail-Server (POP3-Server / SMTP-Server), Newsserver (NNTP-Server).
Spam
Spam entstand aus dem Produktnamen bzw. der Bezeichnung für Spiced Pork and Ham. Dies ist ein in Amerika verkauftes, katzenfutterähnliches, Pressfleisch in Dosen.
Der Begriff "Spam" bezeichnet ungewünschte, unangeforderte Massenwerbung per eMail oder Postings in Newsgroups, also Spam-Mail. spamming ist ein Verstoss gegen die Netiquette. Spam bzw. Spam-Mail wird auch als UBE oder UCE bezeichnet.
Splitter
Ein Splitter ist eine Schnittstelle, die bei einer Anschlussleitung (Telefonanschluss) die unterschiedlichen Frequenzbänder in einen Ausgang für "normale" Telekommunikation (analog/ISDN) und in einen Ausgang für DSL aufteilt (splittet).
Standleitung
Permanente Verbindung über eine feste bzw. reservierte Leitung, i.d.R. Telefonleitung. Bei Standleitungen zum Provider (ISP) ist der User ständig online.
Streaming
Streaming ist die Technologie, die kontinuierliche Datenströme zwischen Rechnern in einem Netzwerk (z.B. im Internet) ermöglicht. Das Abspielen von Audio- bzw. Video-Datenströmen in Echtzeit wird dabei realisiert. Die Media-Dateien können bereits während des Downloads abgespielt werden, ohne dass sie vorher lokal zwischengespeichert wurden.
Beim sogenannten Live-Streaming können Sie Live-Events im Internet präsentieren. Das von einer Kamera aufgenommene Live-Signal wird dabei über eine Videokarte in den PC eingespeist. Mittels einer Encoder-Software wird dieses Signal in einen Video-Stream (z.B. im ASF-Format) umgewandelt und kann so über das Internet übertragen werden.
Eine bekannte und verbreitete Technologie ist RealAudio von Real Networks, die die Wiedergabe mit einem PlugIn dem RealPlayer ermöglicht.
T-DSL
T-DSL ist eine Produktbezeichnung der DTAG (T-Com). Unter dieser Bezeichnung bietet die DTAG seine DSL-Technologie(n) für den breitbandigen Internetzugang auf Basis von ADSL an.
TCP/IP
TCP/IP sind die beiden Protokolle die den Datenaustausch in Netzwerken, auf dem alle Internetdienste wie WWW, FTP, eMail, News usw. basieren, sicherstellen. TCP ist die Abkürzung für das Transmission Control Protocol. Das TCP teilt die zu übertragenden Daten in Päckchen (Datenpakete) auf und setzt sie am Zielort wieder zusammen. IP ist die Abkürzung für das Internet Protocol. Das IP ist für die Zustellung der Datenpakete an Ihren Zielort verantwortlich.
UMTS
UMTS ist die Abkürzung für "Universal Mobile Telekommunikation-System", dem kommenden Mobilfunk-Standard. Als Nachfolger für GSM, sind künftig hohe Übertragungsraten für einen schnelleren mobilen Datenaustausch möglich.
Uniform Ressource Locator
Uniform Ressource Locator (URL) ist die einheitliche Adressierungs-Struktur zur eindeutigen Identifizierung der verschiedenen Ressourcen im Internet, die komplette Adresse eines Internet-Dokuments. Die URL der "Startseite" vom SaunaGlossar.de lautet z.B. http://www.saunaglossar.de/index.htm. Am Anfang steht der Name des zuständigen Protokolls "http", anschließend der Dienst "www" gefolgt vom Domain-Namen der Site "saunaglossar.de" und ggf. dem Verzeichnis-Namen und dem Namen des Dokumentes "index.htm".
Upstream
Upstream beschreibt z.B. bei DSL die Richtung bzw. den Weg vom Endgerät des Nutzers zum Netzwerk (Internet).
URL
URL ist die Abkürzung für "Uniform Ressource Locator", der einheitliche Adressierungs-Struktur zur eindeutigen Identifizierung der verschiedenen Ressourcen im Internet und damit die vollständige Adresse eines Internet-Dokuments. siehe auch: Uniform Ressource Locator
USB
USB ist die Abkürzung für "Universal Serial Bus", einem Standard zum Anschluss von Zusatzgeräten wie z.B. Maus, Tastatur, Scanner, ... an den PC. USB kann bis zu 127 Geräte mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 12 Mbps ansteuern.
VDSL
Abkürzung für "Very high-rate Digital Subscriber Line", einer Variante der DSL-Technologie, die Geschwindigkeiten von bis zu 75 Megabits pro Sekunde (Mbps) Downstream und bis zu 3 Megabits pro Sekunde Upstream erreicht. Auch als BDSL "Broadband Digital Subscriber Line" genannt.
Voice over IP
Voice over IP (VoIP) bzw. IP-Telefonie bezeichnet die Telefonie über ein Netzwerk auf Basis des Internet Protocol (IP). Der wesentliche Unterschied zwischen der herkömmlichen Telefonie und IP-Telefonie besteht darin, dass die Sprache nicht über eine geschaltete Verbindung (leitungsvermittelt) in einem Telefonnetz übertragen wird, sondern paketorientiert über das TCP/IP-Protokoll in einem Netzwerk (neben anderen Kommunikationsdiensten) übertragen wird.
Am Anfang von Voice over IP benötigten beide Gesprächspartner einen eingeschalteten PC mit Soundkarte, Lautsprecher und Mikrofon, ein PlugIn wie z.B. CoolTalk (Microsoft) und eine möglichst schnellen Internetzugang (damals max. ISDN). Die Tonqualität war daher meist schlechter als in einem herkömmlichen Telefonnetz und der "Komfort" (Funktionalität) nicht vergleichbar.
Mittlerweilen können Nutzer der IP-Telefonie von einem Provider eine "echte" Rufnummer (häufig auch mit Vorwahl aus dem eigenen Ortsnetz zur Nutzung erhalten) und sind damit sowohl über das Festnetz als auch über das IP-Netz erreichbar. Durch komfortable Geräte lassen sich sogar die IP-Telefonie Rufnummer und die Festnetz-Rufnummer von einem Telefon aus verwenden.
Durch die steigende Verbreitung des Breitband-Internetzugangs (Internetzugang über DSL), die Weiterentwicklung der Technologie, steigende Verfügbarkeit von komfortablen Geräten und erschwingliche Angebote einiger Provider wird das Telefonieren über das "öffentliche" Internet (Internet-Telefonie) immer interessanter.
WAN
WAN ist die Abkürzung für "Wide Area Network". WAN ist meist ein über serielle Verbindungen und grosse Entfernung arbeitendes Netzwerk. Mehrere LAN lassen sich dadurch z.B. zu einem WAN verbinden.
WLAN / W-LAN
WLAN / W-LAN ist die Kurzform für "Wireless LAN". WLAN ist eine Funktechnik für die drahtlose Vernetzung (Netzwerke/LAN).
WiMax
Das Kürzel WiMax steht für Worldwide Interoperability for Microwave Access) und ist ein Synonym für den Standard IEEE 802.16. Mit dieser Technik sollen breitbandige Zugänge zum Beispiel zum Internet via Funknetz angeboten werden.
XDSL
xDSL ist der Oberbegriff für die verschiedenen Varianten (Services) der DSL-Technologie. DSL-Varianten: ADSL, BDSL, HDSL, IDSL, RADSL, SDSL, VDSL.