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Das erwähnte Zuständigkeitsgerangel sowie stetig wechselnde Besitzverhältnisse verhinderten bisher eine flächendeckende Anbieterszene. Bis Ende der 1990er Jahre hielt die Deutsche Telekom ihr Quasi-Monopol über das TV-Kabelnetz. Als 1997 die Wettbewerbskommission der EU in Brüssel von den ehemals staatlichen, monopolistischen Telekommunikationsunternehmen forderte ihre Kabelnetze zu verkaufen, zumindest aber an rechtlich unabhängige Unternehmen zu übertragen, begann das Gerangel um den Verkauf der neun Kabelregionen der Telekom. Nach langem Hin und Her gingen die Verkäufe an die Betreiber ISH, IESY und Kabel-BW über die Bühne.
Dazu kam, dass Kabel Deutschland in einem späteren Schritt, die Betreiber Kabel-BW und IESY aufkaufte und deren bisherige Planungen zusätzlich bremste bzw. ganz stoppte. Anm.: Mittlerweile hat sich Kabel-BW wieder verselbständigt.
Kaum waren diese Geschäftstransaktionen abgewickelt, begann der verschärfte Wettbewerb unter diesen Unternehmen aber auch mit der Telekom. Auch dieser Kampf war für die zügige Verbreitung von TV-Kabel-Internet nicht gerade zuträglich. Die Auswirkungen bekamen einige Kommunen zu spüren, denen eigentlich schon die Verfügbarkeit von Kabel-Internet zugesagt worden war und dann doch wieder ein Rückzieher erfolgte. Die Anbietersituation befindet sich zwar immer noch im Umbruch, hat sich mittlerweile etwas stabilisiert, ist aber immer noch ausgeprägt regional ausgerichtet.
Die Anbieterszene und deren regionale Ausrichtung kann man u.a. unter den nachfolgenden Links gut verfolgen: http://www.teltarif.de/i/tv-anbieter.html bzw. http://www.dsl-magazin.de/kabel-anbieter/
(Stand 11/2009)