Sie sind hier: Startseite > Internet über Funk >  Anbieter/Pilotprojekte

Internet über Funk: Anbieter/Pilotprojekte

Prinzipiell kann jedes Unternehmen mit entsprechend funk- und internettechnischem Wissenspotenzial eine derartige Lösungen aufbauen und als Provider auftreten.

Die Investitionskosten sind allerdings nicht gering, so dass eine klare Wirtschaftlichkeitsbetrachtung vorausgehen muss. Dies bedeutet, dass man für eine solche Lösung eine Mindestzahl an Teilnehmern haben sollte und dass eine meist mehrjährige vertragliche Bindung zwischen Nutzer und Provider erforderlich ist. Entsprechende Provider finden sich deshalb vorrangig in urbanen Gebieten. Die genannte Mindestteilnehmerzahl stellt eine absolute Untergrenze dar. Im Normalfall sollte daher eher von einer Mindestzahl von 100 ausgegangen werden.

In Wuppertal bietet beispielsweise KDT (Klaus Datentechnik) einen Internetzugang per Funk an, der auch für Privatkunden interessant ist. Die Bandbreite beträgt dabei, in Abhängigkeit von der Entfernung zur Relaisstation, zwischen zwei und fünf MBit/s - und zwar in beide Richtungen.

Es gibt aber auch im Umfeld kleinerer Kommunen oft Funktechnik-Unternehmen die derartige Lösungen konzipieren und realisieren können.

Die Stuttgarter Airdata AG hat, wie bereits erwähnt,  gemeinsam mit dem Internet-Provider NGI ein für mobile und stationäre Nutzer vorgesehenes Projekt gestartet.

Die Firma Lancom hat eine Lösung im Bodenseeraum realisiert, bei der sogar eine Richtfunkverbindung über den Bodensee geschaltet wurde.

Es gibt aber auch im Umfeld kleinerer und mittlerer Kommunen oft Funktechnik-Unternehmen, die derartige Lösungen umsetzen können.